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neuneinhalb Rückschau Junge Flüchtlinge - Morteza lebt ohne Eltern in Deutschland

neuneinhalb Rückschau

Junge Flüchtlinge - Morteza lebt ohne Eltern in Deutschland

Sendetermin Sendung vom 30.01.2016

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge – so nennt man Kinder und Jugendliche, die ohne Eltern oder Verwandte aus ihren Heimatländern fliehen. Allein 2015 sind mehr als 30.000 von ihnen nach Deutschland gekommen. Morteza war 15 Jahre alt, als er aus dem Iran nach Europa geflohen ist. Er hat seine Familie, seine Eltern und Geschwister dort zurück gelassen und mehrere Tausend Kilometer ganz alleine zurückgelegt, bis er schließlich in Deutschland angekommen ist. Seitdem sind knapp drei Jahre vergangen: Morteza ist heute 18, hat Deutsch gelernt, geht aufs Gymnasium und lebt in einer WG zusammen mit vier anderen Flüchtlingen. Malin trifft Morteza und spricht mit ihm über seine Flucht und seine erste Zeit in Deutschland. Wie man es schafft, ganz auf sich alleine gestellt in einem fremden Land zurecht zu kommen? Wer Morteza geholfen hat? Und wie er sich seine Zukunft vorstellt?

Fragen und Antworten - Malin zum Thema "Flüchtlinge"

Am Thema „Flüchtlinge“ kommt im Moment keiner vorbei. Warum müssen vor allem auch Kinder hierzu gut informiert werden?

Malin: Damit sich Kinder - genau wie Erwachsene auch - unabhängig eine eigene Meinung bilden können. Das Thema ist kompliziert und es gibt für viele Fragen keine einfachen Antworten. Umso wichtiger ist es, miteinander ins Gespräch darüber zu kommen.

Hat sich Deine eigene Meinung beim Thema Flüchtlinge in den letzten Monaten geändert?

Malin: Nein. Ich finde es eh sehr schwierig, alle Menschen, die zu uns fliehen als "die Flüchtlinge" in einen Topf zu werfen. Ich merke aber schon, dass ich immer genervter von den oft wirklich erschreckenden Diskussionen in den sozialen Netzwerken bin. Was da manche Leute so raushauen, ist einfach unerträglich.

Was hat dich bei der Beschäftigung mit dem Thema Flüchtlinge am meisten berührt oder beindruckt?

Malin: Am meisten berührt hat mich die direkte Begegnung mit den geflüchteten Menschen, z.B. mit Morteza, aus Afghanistan, der mit 15 ganz alleine nach Deutschland geflohen ist. Wir haben für neuneinhalb eine Reportage über ihn gedreht. Es geht ihm hier bei uns heute gut und er ist sehr froh hier zu sein. Aber natürlich vermisst er seine Familie total. Er hat sie seit drei Jahren nicht gesehen! Wenn einem jemand gegenüber sitzt und sowas erzählt, da kriegt man schon einen dicken Kloß im Hals.

Deine Meinung:

Wie denkst du über das Thema? Hast du selbst schon Erfahrungen dazu gesammelt? Und wie hat dir diese Folge von neuneinhalb gefallen? Schreib uns deine Meinung ins Gästebuch!



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