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neuneinhalb Rückschau So viel Gewalt - Wie geht man mit schlechten Nachrichten um?

neuneinhalb Rückschau

So viel Gewalt - Wie geht man mit schlechten Nachrichten um?

Frau schaut Nachrichten auf PC
Im Internet, im Fernsehen, im Radio: Tagtäglich prasseln viele Nachrichten auf uns ein. Selbst wenn man gar nicht danach sucht, stolpert man im Alltag oft darüber, zum Beispiel wenn man in sozialen Netzwerken unterwegs ist oder zufällig Zeitungen am Kiosk sieht. Leider sind immer wieder auch heftige Nachrichten darunter, die ein schlechtes Gefühl zurücklassen. So war es auch in den vergangenen Tagen. Erst gab es den Anschlag in der französischen Stadt Nizza, bei dem viele Menschen gestorben sind. Am Tag darauf versuchte ein Teil der türkischen Armee die Regierung in der Türkei zu stürzen und die Macht zu ergreifen. Am Ende behielt die Regierung die Kontrolle, doch bei den Schießereien und Unruhen kamen ebenfalls viele Menschen ums Leben. Wie geht man mit solchen gewaltvollen Nachrichten um? Das fragt Gesa nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch die Nachrichtenprofis von der großen ARD-Nachrichtensendung „Tagesschau“. Sie müssen in solchen Situationen nicht nur schnell berichten, sondern auch richtige Informationen liefern: Wie schaffen sie das? Außerdem gibt’s Tipps von einer Expertin, wie Kinder mit der Flut von Nachrichten umgehen können und was sie tun können, wenn Nachrichten Angst machen.

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Kommentare zum Thema ( 3 )

letzter Kommentar: vor 11 Stunden(n)

Susann Struwe schrieb am 26.07.2016 um 12:50 Uhr
Als ich die ersten wirklich schlimmen Bilder und Nachrichten oder Artikel in einem großen übergeordneten Magazin sah, waren das Bilder und Nachrichten von Peter Scholl Latour aus dem Korea- oder Vietnam-Krieg. Die farbigen Bilder waren zum Teil wirklich sehr schlimm und ich war erst gerade in der Grundschule. Meine Eltern waren aber immer bereit, mit mir darüber zu sprechen und mir zu erklären, dass das alles sehr weit weg sei. Ich hatte also keine Angst.
Später haben wir dann alle den "Deutschen Herbst" erlebt, mit den furchtbaren Anschlägen der RAF und den Geiselnahmen. Meine Eltern haben nie Angst verbreitet, obwohl sie sich sicher auch Sorgen machten. Aber wir wohnten in einem kleinen Eifeldorf und die Städte, in denen die RAF zuschlug waren weit weg.
Heute leben wir alle in Essen und Essen scheint von all den Terroranschlägen auch weit weg zu sein. Essen ist - trotz all der Museen und der Theater - immer noch eine Kleinstadt. Gott sei Dank.
Grüße
Susann
Sabrina schrieb am 26.07.2016 um 12:38 Uhr
Ich bin heute morgen auf euch aufmerksam geworden, weil es einen Beitrag im Radio über euch gab. Ich gehöre eigentlich schon zu "den Großen", aber bin sehr dankbar, dass ihr euch mit diesem Thema befasst. Sogar als Erwachsene wird mir das Alles manchmal zu viel. Deswegen bin ich froh, dass es euch gibt und man Dinge ohne die ganze Sensationsheischerei bei euch sehen kann. Danke schön! Mach weiter so, auch für große Menschen ist eure Arbeit sehr wichtig! Und ihr habt es genau auf den Punkt gebracht: Informationen in Maßen und mit dem größten Wahrheitsgehalt suchen - ohne die Brutalität noch besonders zu betonen. Können nicht alle Nachrichten so gezeigt werden? Würde ich gut finden. ;)
Nicole Ojo schrieb am 26.07.2016 um 10:00 Uhr
Hallo, meiner Meinung nach sind die Lokalnachrichten teilweise in der Beschreibung von Gewaltverbrechen viel zu detailliert. Es wird beschrieben, wie genau und mit welcher Waffe jemand ermordet wurde oder wie lange jemand noch mit dem Tod gerungen hat. Die Kinder hören z.B. im Auto zu und man selbst ahnt nicht, wie die Kinder sich die Bilder im Kopf ausmalen. Und dann muss man auch Fragen beantworten. Ich appelliere an die Lokalnachrichten: Die Information "Mann tötet seine Frau" reicht für die Lokalnachrichten.

neuneinhalb-Tipp

Gewalt und Terror sind gerade das beherrschende Thema in Zeitungen, Fernsehen, Radio und Internet. Vielen Menschen macht das Angst. Wie kannst du darauf reagieren? Wir haben einige Tipps für dich!

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